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In den Jahren 1928 1930 erbauten Kalser Bergführer als Stützpunkt für ihre Glocknertouristen das Kalser Tauernhaus. Zwei Fotos zeigt die erste Einweihung am 28. Juni 1931. Eröffnet wurde das Haus, wie das erste Hüttenbuch ausweist, aber schon ein Jahr früher. Dieses "historische" Hüttenbuch dokumentiert die ersten 2 Jahrzehnte des Hauses, berichtet Interessantes und Kurioses. Hierüber ist ein Artikel in den Sektionsmitteilungen der Sektion Mönchengladbach aber auch in der Gemeindezeitung Kals am Grossglockner "Fodn" (Nr. 46 - Dez. 2010) erschienen. - zum Artikel - 1962 kaufte die DAV-Sektion Mönchengladbach, damals 400 Mitglieder stark, das Haus, begann mit der Sanierung und führt es seit dem als Alpenvereinshütte. Das dritte der nebenstehenden Bilder zeigt die feierliche Schlüsselübergabe 1963 durch Hans Oberhauser, Miterbauer und damaligen Bergführerobmann an Adi Neuenhofer, den ersten Hüttenwart der Sektion. In den siebziger und achtziger Jahren drohte das ganze Dorfertal einem Stauseeprojekt zum Opfer zu fallen. Das ganze Tal und mit ihm das Kalser Tauernhaus wäre in diesem See versunken. Erst 1989 wurde dieses Projekt zurückgezogen. Statt dessen wurde das Dorfertal in den damals neu entstehenden Nationalpark Hohe Tauern einbezogen. Trotz der noch unklaren Zukunft wurden an dem Haus bereits Dach, Fußboden und 1986 der ganze Anbau mit Wasch- und Sanitärräumen erneuert. Das Ereignis wurde dann mit einem großen Fest gefeiert, vor der Hütte und in allen Räumen. (Bild) Das war aber nur ein Teil des Sanierungsbedarfes, der sich über Jahrzehnte aufgestaut hatte. Als dann feststand, daß die Hütte bleiben konnte, haben die Sektion und der deutsche Alpenverein große Anstrengungen unternommen, um das Haus weiter zu modernisieren. Zwischen 1990 und 2000 wurden 2 "Großprojekte" realisiert, die
vollbiologische Abwasseraufbereitung und das Wasserkraftwerk zur
umweltfreundlichen Energiegewinnung, letzteres gemeinsam mit dem benachbarten
Gemeinschaftsalmbetrieb. Mit diesen und zahlreichen weiteren Projekten der letzten Jahre innerhalb und außerhalb des Hauses ist es gelungen, dieses in den heutigen guten Zustand zu versetzen. 2006 wurde die Hütte mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine als
"Umweltfreundliche Hütte" ausgezeichnet. |
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