Die Hütte / Chronik des Kalser Tauernhauses


Dieses Wappen der Bergführer sah man 1931 über der Hüttentür. Heute hängt es im Gastraum.

 

 

Hüttenwirte auf dem Tauernhaus waren von 1962 bis heute:

Cilli und Peter Berger,

Gabriele Grogger, 

Paula und Toni Gliber, 

Gerlinde und Peter Gliber

 

 

 


Umweltgütesiegel

In den Jahren 1928 – 1930 erbauten Kalser Bergführer als Stützpunkt für ihre Glocknertouristen das Kalser Tauernhaus. Zwei Fotos zeigt die erste Einweihung am 28. Juni 1931. Eröffnet wurde das Haus, wie das erste Hüttenbuch ausweist, aber schon ein Jahr früher.

1962 kaufte die DAV-Sektion Mönchengladbach, damals 400 Mitglieder stark, das Haus, begann mit der Sanierung und führt es seit dem als Alpenvereinshütte.

Das dritte der nebenstehenden Bilder zeigt die feierliche Schlüsselübergabe 1963 durch Hans Oberhauser, Miterbauer und damaligen Bergführerobmann an Adi Neuenhofer, den ersten Hüttenwart der Sektion.

In den siebziger und achtziger Jahren drohte das ganze Dorfertal einem Stauseeprojekt zum Opfer zu fallen. Das ganze Tal und mit ihm das Kalser Tauernhaus wäre in diesem See versunken. Erst 1989 wurde dieses Projekt zurückgezogen. Statt dessen wurde das Dorfertal in den damals neu entstehenden Nationalpark Hohe Tauern einbezogen.

Trotz der noch unklaren Zukunft wurden an dem Haus bereits Dach, Fußboden und 1986 der ganze Anbau mit Wasch- und Sanitärräumen erneuert. Das Ereignis wurde dann mit einem großen Fest gefeiert, vor der Hütte und in allen Räumen. (Bild) 

Das war aber nur ein Teil des Sanierungsbedarfes, der sich über Jahrzehnte aufgestaut hatte. Als dann feststand, daß die Hütte bleiben konnte, haben die Sektion und der deutsche Alpenverein große Anstrengungen unternommen, um das Haus weiter zu modernisieren. 

Zwischen 1990 und 2000 wurden 2 "Großprojekte" realisiert, die vollbiologische Abwasseraufbereitung und das Wasserkraftwerk zur umweltfreundlichen Energiegewinnung, letzteres gemeinsam mit dem benachbarten Gemeinschaftsalmbetrieb.
Die beiden technischen Anlagen sind für den Besucher des Tales praktisch unsichtbar.

Mit diesen und zahlreichen weiteren Projekten der letzten Jahre innerhalb und außerhalb des Hauses ist es gelungen, dieses in den heutigen guten Zustand zu versetzen.

2006  wurde die Hütte mit dem Umweltgütesiegel der Alpenvereine als "Umweltfreundliche Hütte" ausgezeichnet.
Das Bild rechts zeigt die Verleihung auf der DAV-Hauptversammlung 2006 in Bad Kissingen durch den Präsidenten des DAV, Prof. Dr. Heinz Röhle und den Bayerischen Staatsminister Dr. Werner Schnappauf an Karl Baumann, 1. Vorsitzenden der Sektion, sowie unsere Hüttenwirte Gerlinde und Peter Gliber aus Kals. (Personen von rechts nach links)

Bitte in die Bilder klicken.

Einweihung des Hauses 1931
Hauseinweihung 1931
1931

Hans Oberhauser und Adi Neuenhofer
1963

Feier 1986
1986

Bau der Staustufe
1994, Arbeiten an der Staustufe des Kraftwerks.

Bau der Klaeranlage
1995, Sammelbehälter und Fettabscheider der Kläranlage werden eingesetzt.

Die Sektion erhaelt das Umweltguetesiegel
2006

 

 

Über die Geschichte des Tauernhauses hat die DAV-Sektion Mönchengladbach im Eigenverlag eine Chronik herausgebracht. Sie kann über die Sektion bezogen werden.

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